Gärtnern mit Wildkräutern

Zupfen von "Unkräuten“ in unseren Blumen- und Gemüsebeeten gehört

für viele Gartenbesitzer zum mühsamen Alltag. Dabei sind viele Wildkräuter essbar und haben sogar eine heilende Wirkung. Schade, was uns entgeht wenn wir diese wertvollen Kräutlein aus unseren Gärten verbannen.

Viele interessante Pflanzen, wie die Vogelmiere, der Löwenzahn, die Gundelrebe oder auch Giersch und Brennnessel lassen sich in leckeren und gesunden Rezepten verarbeiten.

Daneben können "überzählige" Wildkräuter unseren Gartenboden als Mulch bedecken und für ein gesundes Bodenleben sorgen. Mit Brennnessel, Rainfarn, Beinwell und Co. lassen sich wertvollen Pflanzenjauchen ansetzen.

Ganz zu schweigen vom Nutzen für unsere Tierwelt.

Viele Insekten, wie Schmetterlinge und Bienen sind auf heimischen Wildpflanzen angewiesen. Auch Vögel, Igel und andere Arten fühlen sich in einem naturnahen Garten  wohl. Mit Kräuterwiese statt Einheitsrasen, etwas mehr "Unordnung" im Garten und dem Verzicht auf Chemie können Sie wildlebenden Tieren und Pflanzen ein kleines Exil schaffen.
Wollen Sie unsere heimischen Wildkräutern näher kennenlernen um sie beim Gärtnern einzubinden? Auf unseren Kräuterführungen,
in Workshops und Vorträgen haben Sie Gelegenheit dazu. Gerne geben wir Ihnen auch Tipps für einen naturnahen Garten.

 

Was wissen wir denn von den Schmetterlingen und Raupen in unseren Gärten? Nicht viel mehr als sie von uns!

Karl Foerster 1874 - 1970